Weinhandel

Österreich

Österreich zählt seit rund zwanzig Jahren zu den großen Aufsteigern in Sachen Wein. Der Glykolskandal Mitte der 80er hat dem Ruf und damit dem Absatz österreichischer Weine ungeheuer geschadet. Die Reaktion der Winzer, die ja bis auf wenige Ausnahmen mit dem Skandal nichts zu tun hatten, war eindeutig: „Jetzt müssen wir erst recht zeigen, wie gut wir arbeiten.“ Flankiert vom strengsten Weingesetz der Welt kommen seither immer bessere Weine aus der Alpenrepublik. Längst hat sich Österreich einen vorderen Platz an der weltweiten Weintafel erkeltert.

Dazu tragen viele Faktoren bei: Engagierte und talentierte Winzer, großartige Lagen in einem kontinental-warmen Klima und nicht zuletzt eine ungeheure Sortenvielfalt. Noch weit vor den internationalen Rebsorten (wie Chardonnay, Sauvignon blanc oder Merlot) setzen die österreichischen Winzer dabei auf heimische Trauben: Grüner Veltliner, Riesling und Welschriesling bei den Weiß- und Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent bei den Rotweinen.

Von den fruchtig-gehaltvollen Weißweinen Niederösterrichs über die aromatischen steirischen Weine bis zu den großartigen Rotweinen aus dem Burgenland kann man in Österreich mittlerweile alle Weinstile in sämtlichen Preis- und Qualitätsklassen ins Glas bekommen. Nicht zuletzt verdankt das Land seinen Ruf auch den opulenten Dessertweinen vom Neusiedlersee, die weltweit in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis ihresgleichen suchen.

Anbauregionen in Österreich

Kamptal

Namensgeber ist der Fluss Kamp, Metropole ist Österreichs größte Weinstadt Langenlois – und mit 4.000 Hektar Rebfläche ist das Kamptal auch eines der größeren Weinbaugebiete des Landes. Kultur und Tourismus haben hier besonderen Stellenwert, verstärkt durch zahlreiche Heurigenbetriebe und Vinotheken. Terroir, oft zitiertes und viel diskutiertes „Zauberwort“ der modernen Weinszene, spielt im Kamptal eine große Rolle, befindet sich doch mit dem Heiligenstein hier eines der markantesten Lagen-Monumente für eigenständige, charaktervolle Weine. Der Name verweist auf die „höllische“ Sonneneinstrahlung, die ein heißes, trockenes Kleinklima verursacht. Geologisches Spezifikum ist der Boden: Er stammt bereits aus dem 270 Millionen Jahre alten Perm-Zeitalter und ist ein Wüstensandstein mit vulkanischen Bestandteilen. Auf den steilen Terrassen am Südhang des Berges – so steil, dass keine dauerhafte Lössauflage angeweht werden konnte – wurzeln hauptsächlich Rieslingreben, die kraftvolle, mineralische und vor allem äußerst langlebige Weine hervorbringen. Der Donau zu verändern sich die Bodenformationen der Weinberge, hier sind auf breiten Löss- und Lehmterrassen gute Voraussetzungen für eine große Vielfalt an Rebsorten und Weintypen gegeben. Dabei spielen neben dem Grünen Veltliner die Burgunderfamilie sowie auch der Blaue Zweigelt ihre Stärken aus. Klimatisch macht sich im Kamptal die Dynamik zwischen dem heißen, pannonischen Becken im Osten und dem kühlen Waldviertel im Nordwesten bemerkbar. Das Spiel zwischen der Hitze am Tag und den eher zurückhaltenden Nachttemperaturen verleiht den Trauben große Aromafinesse und eine lebendige Säure.

Winzer

Weingut Bründlmayer, Langenlois ***** Falstaff TOP-Weingüter

60 Hektar bewirtschaften Willy und Edwige Bründlmayer rund um Langenlois. Dabei befinden sich einige der besten Lagen Niederösterreichs in ihrem Besitz. Internationale Größen der Weinbranche - wie Hugh Johnson oder Robert Parker - haben seit langem die außerordentliche Qualität der Bründlmayer-Weine erkannt und schätzen an ihnen ihre Opulenz und Fülle bei gleichzeitiger Frucht und Säure. Einen solch guten Ruf erarbeitet man sich nicht im Handumdrehen, sondern durch harte, konsequent auf Qualität angelegte Arbeit ? ob beim naturnahen Anbau in den Weingärten oder präzisem Feinschliff in den sehenswerten Gewölbekellern. Bründlmayer-Weine zählen definitiv zum Besten, was die Alpenrepublik zu bieten hat. Dazu die Autoren des "österreichischen Wein-Guide" Rudolf Steurer und Viktor Siegl : "... Braucht man in Österreich ein Weingut, das bei der Qualität der Produkte sowie im Abdecken aller Sparten weltweit mithalten kann und das man auch, was Technologie und Ausstattung betrifft, zur Spitze zählen kann, kommt man an Willi Bründlmayer nicht vorbei...".

www.bruendlmayer.at 

Weingut Hirsch, Kammern **** Falstaff TOP-Weingüter

Falstaff-Weingut des Jahres 2011

Direkt am berühmten Heiligenstein liegt das Weingut der Familie Hirsch. Das Zusammenspiel von Vater (Weinberg) und Sohn (Weinkeller) bringt intensive, saftige, ausgewogene Weiße hervor - ausschließlich aus den Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling. Denn vor wenigen Jahren hat das Weingut sämtliche andere Rebsorten gerodet, um sich ganz auf die beiden klassischen Rebsorten der Region zu konzentrieren. Jeweils drei exzellente rebsortenreine Weine zeugen davon, dass die Entscheidung völlig richtig war. Dass die Hirschen wie wir nicht auf dicke Dinger stehen, sondern mineralische, feingliedrige und dennoch kompakt-intensive Weine produzieren, versteht sich fast von selbst. Und das Design der Flaschen ist dazu noch eine Klasse für sich...

www.weingut-hirsch.at 

Weingut Ehn, Langenlois ** Falstaff TOP-Weingüter

Seit 1859, nun schon in der 5. Generation wird das Weingut vom Geschwisterpaar Ludwig und Michaela Ehn geführt. Es gilt als eines der fünf besten Weingüter in Niederösterreich. Der Betrieb umfasst derzeit 12 ha in den besten Lagen um Langenlois wie Panzaun, Seeberg, Loiserberg, Zöbinger Heiligenstein und Harrein, naturschonende Pflege der Weingärten, geringe Erträge und eine moderne Vinifizierung bringen fruchtige, volle und elegante Weine hervor.

www.ehnwein.at 

Thermenregion

Die Thermalbäder der Antike gaben dem Gebiet südlich von Wien seinen Namen. “Südbahn” heißt die Region im Volksmund, weil seit Mitte des vorherigen Jahrhunderts die Eisenbahnlinie von Wien durch das Gebiet führt. Das Klima ist pannonisch und gekennzeichnet durch trockene, heiße Sommer sowie kalte Winter. Der Wienerwald schützt die Gegend vor kalten Winden. Hausrecht haben die gebietstypischen – sonst kaum zu findenden – weißen Rebsorten Zierfandler und Rotgipfler, die als Cuvée die legendäre Wein-Ehe Spätrot-Rotgipfler eingehen. Zur traditionellen Sortenvielfalt gehören aber auch moderne Weine aus der Burgunderfamilie, St. Laurent und Zweigelt aber auch Merlot und Cabernet Sauvignon.

Winzer

Weingut Fischer, Sooß *** Falstaff TOP-Weingüter

Das Weingut Christian Fischer Weintradition seit 1662 Das Weingut Christian Fischer, eines der so genannten Urhäuser von Sooß, befindet sich seit 1662 im Familienbesitz. Anfang der 80er Jahre, nach seiner Ausbildung an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg, steigt Christian Fischer in die Weinproduktion ein und ist seit 1983 allein verantwortlich für die Weine aus dem Hause Fischer. Einige Jahre später übernimmt er die Leitung des Weingutes von seinem Vater Engelbert. Eines ist für Christian Fischer von Beginn an klar: Seine Leidenschaft ist die Rotweinproduktion. Er möchte gehaltvolle, vielschichtige Weine mit einer harmonischen Tanninstruktur und Reifepotential erzeugen. Seine Vorbilder sind die großen Bordeaux Weingüter Frankreichs. Ausgangsbasis für Topweine sind gute Lagen. Die Weingärten des Weingutes Fischer liegen an den sanft südöstlich geneigten Abhängen des Sooßer Lindkogels, einer Erhebung des Wienerwaldes, und bestehen überwiegend aus Braunerde auf Muschelkalk, beste Voraussetzungen für herausragendes Traubenmaterial. Eine gesunde Mischung aus heimischen und internationalen Sorten ist die Basis, um einen für die klimatischen Gegebenheiten des Gebiets typischen Rotwein auf internationalem Qualitätsniveau zu produzieren. Neben dem Vertrieb der Weine in der Gastronomie, dem Handel und in ausgesuchten Vinotheken bildet der von der Familie betriebene Heurigen einen wichtigen Absatzweg. Und für Weinliebhaber ist ein Heurigenbesuch bei den Fischers doppelt lohnend: Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region können die Topweine auch glasweise verkostet werden!

www.weingut-fischer.at 

Weingut Spaetrot-Gebeshuber, Gumpoldskirchen ** Falstaff TOP-Weingüter

Das Weingut Spätrot liegt im berühmten Weinort Gumpoldskirchen und ist eine Zusammenarbeit von Johannes und Johanna Gebeshuber mit den dortigen Weinhauern. Die ausgesprochen sympathischen Quereinsteiger betreiben das Gut erst seit wenigen Jahren, sind aber schnell in die Spitze der Region aufgestiegen.
Das Weingut vinifiziert ein Drittel der Gumpoldskirchener Ernte und ist im Gebäude der ältesten Winzergenossenschaft Österreichs untergebracht. Besonderes Augenmerk gilt den traditionsreichen Rebsorten Zierfandler und Rotgipfler, die eine echte Erweiterung für den Erfahrungsschatz eines Weinkenners sind ? und auch Weinnovizen viel Spaß bereiten. Seit dem Jahrgang 2004 hat Gebeshuber die Weine zusammengefasst zu Klassik, Reserve und Große Reserve, jeweils als Cuvée aus den beiden Rebsorten Zierfandler und Rotgipfler.

www.spaetrot.com 

Steiermark

Die wildromantische Hügellandschaft südlich von Graz wird auch die “Toskana Österreichs” genannt. An steilen Hängen entstehen zwischen 300 und 550 Metern Höhe hervorragende Weine. Durch Schiefer, Sand und Mergelböden und durch starke Temperaturschwankungen (Tag und Nacht) bilden die Trauben typisch steirische Aromen aus. Besonders ausgeprägt und reif präsentiert sich der Sauvignon blanc sowie der Chardonnay (Morillon). Pinot blanc und Welschriesling kommen betont “resch” daher. Viele kleine Weininseln prägen das Weinbaugebiet Süd-Oststeiermark, vor allem an den Hängen erloschener Vulkane, die dem Landschaftsbild seine Eigenart verleihen. 1.300 Hektar Rebflächen werden bewirtschaftet, in konzentrierter Form rund um Klöch, St. Anna am Aigen und Straden. Hier war über Jahrhunderte oft heiß umstrittenes Grenzland, davon zeugen befestigte Burgen und Schlösser auf hoch aufragenden Basaltklippen. Heute sind die Grenzen offen, die Riegersburg, Schloss Kapfenstein und andere herrschaftliche Ansitze wurden zu Schauplätzen friedlicher kultureller oder vielfach auch weinkulinarischer Ereignisse. Dafür hat das Weinbaugebiet auch genügend Auswahl, denn eine Sortenvielfalt wie hier ist in kaum einem anderen Weinbaugebiet anzutreffen: Welschriesling, Chardonnay beziehungsweise Morillon, Weiß- und Grauburgunder Gelber Muskateller, Traminer in allen Spielarten, Sauvignon Blanc und sogar Riesling auf der weißen Seite. Nur 450 Hektar sind in der Weststeiermark mit Reben bepflanzt, doch daraus schaffen die Winzerfamilien eine verblüffende Vielfalt an Produkten: rassige, säurebetonte Schilcher, kraftvolle, tanninbetonte Rotweine sowie elegante, charmante Schaumweine. Das alles kommt allerdings aus einer einzigen Rebsorte, dem Blauen Wildbacher. Von ungeklärter Herkunft, steuert er in eine erfolgreiche Zukunft.

Winzer

Weingut Reiterer (Weststeiermark) * Falstaff TOP-Weingüter

Das Weingut keltert bereits seit Jahren aus der heimischen roten Schilchertraube (vulgo 'Blauer Wildbacher') perfekte Frizzante und Sekte sowie feine, anregende Stillweine. Strenges Qualitätsdenken und selektiertes Traubenmaterial sichern dem Weingut von Jahr zu Jahr großartige Produkte.

www.weingut-reiterer.com/de 

Weingut Neumeister (Südoststeiermark) **** Falstaff TOP-Weingüter

Einen hochmodernen Betrieb haben die Neumeisters errichtet, der dank des starken Gefälles (Foto)bei der Weinverarbeitung fast ohne Pumpen auskommt. Beleg dafür, dass das Weingut bei der Herstellung des Rebensaftes so wenig wie möglich in den natürlichen Prozess eingreifen will. Dazu gesellen sich niedrige Erträge und naturnaher Weinbau. Tradition und Innovation im Einklang! Dementsprechend fruchtig, schlank, gediegen und elegant gelingen die Tropfen dann auch, die mittlerweile zu den allerbesten Gewächsen der Steiermark zählen. Übrigens: Wer vor Ort ist, sollte unbedingt im zum Betrieb gehörenden Restaurant einkehren: Die ?Saziani Stub?n? mit ihrer Haubenküche zählen zu den besten Restaurants in Österreich.

www.neumeister.cc

 

Wagram

2.800 Hektar Rebfläche verteilen sich im Weinbaugebiet Wagram auf zwei ganz unterschiedliche Zonen. Nördlich der Donau erstreckt sich mit dem Wagram eine mächtige Geländestufe, die weithin sichtbar östlich von Krems beginnt und die Donau am linken Ufer in einiger Entfernung ein Stück ihres Weges begleitet. Vor den Toren der Stadt Wien ist südlich der Donau in Klosterneuburg große österreichische Weintradition mit Zukunftsorientierung zu finden. Die natürlichen Voraussetzungen formen am Wagram ein einheitliches geologisches und klimatisches Profil, das beste Voraussetzungen für die Kelterung gehaltvoller und aromatischer Weine bietet. Hier kommt Terroir zum Tragen, wie es in den Lehrbüchern definiert wird. Eine tiefe Lössschicht, entstanden durch Anwehungen an den Ufern des zurückweichenden Urmeeres, prägt die Landschaft und gibt dem Wein unverwechselbaren Charakter. Vor allem der Grüne Veltliner reift zu herzhaft würzigen Weinen heran, die Substanz und Trinkvergnügen vereinen. Die autochthone Spezialität des Roten Veltliners unterstreicht die Einzigartigkeit des Gebietes und seine unverfälschten natürlichen Ressourcen. Das Selbstbewusstsein erfolgreicher Winzer färbt auf den ganzen Wagram ab, ein Motivationsschub für weitere Qualitätssteigerung auf breiter Basis, unterstützt von Tourismus und Gastronomie, die hier ebenfalls großen Stellenwert haben. Die Orte Feuersbrunn, Fels, Kirchberg oder Großriedenthal sind Adressen engagierter Betriebe, die längst den Status des Geheimtipps abgegeben haben.

Winzer

Weingut Wimmer-Czerny, Fels am Wagram ** Falstaff TOP-Weingüter

Hans Czerny ist immer auf der Suche nach dem bestmöglichen Wein, und wie allen Donauland-Winzern liegt ihm besonders der Grüne Veltliner am Herzen. Mit dem \'\'Fumberg\'\' und \'\'Weelfel? (Foto) produziert er einige der besten regionalen Weine aus dieser Rebsorte. Czerny bemüht sich darum, dass man Lage und Jahrgang eines jeden einzelnen Weines schmeckt ? ein Terroir-Winzer par excellence. Seit 2006 Demeter zertifiziert.

www.wimmer-czerny.at 

Neusiedlersee-Hügelland

Das östlichste Weinbaugebiet Österreichs, am klimatischen und landschaftlichen Übergang zur Pannonischen Tiefebene (Puszta), lebt von seinen heißen, trockenen Sommern. Das Gebiet liegt zwischen den nach Süden geneigten Hängen des Leitha-Gebirges, dem Ruster Hügelland und den flachen Weingärten bis an den Schilfgürtel um den See. Der flache Neusiedlersee (Mitteleuropas größter Steppensee mit einer maximalen Tiefe von 150 cm) schafft als Wärmespeicher ein besonderes Mikroklima, das im Herbst die Ausbildung von edelsüßen Weinen stark begünstigt. Schwarzerde, Sand und Lehm, dazwischen auch karger, schottriger Boden, wo der Rebstock um seine Nährstoffe und Feuchtigkeit kämpfen muss. Zusätzlich zu dieser natürlichen Mengenreduzierung dünnen die Winzer kräftig aus, denn die Weine aus dieser Gegend sollen kraftvoll und fruchtbetont ausfallen. Dies kommt dem Charakter von Burgundertrauben sehr entgegen. Generell kann man feststellen: Vor allem die konsequente Arbeit im Weingarten und dazu der hohe technische Standard bei der Vinifizierung beweisen Jahr für Jahr, dass sonnenverwöhnte Weine aus dem Burgenland Finesse und Kraft aus der Flasche ins Glas bringen.

Winzer

Weingu Birgit Braunstein, Purbach ** Falstaff TOP-Weingüter

Die Familie Braunstein bewirtschaftet 25 ha bester Anbaufläche am Leithaberg. Ihrer Philosophie entsprechend werden die Weingärten nachhaltig und naturnah bearbeitet. Dadurch erhält man sich den alten Rebbestand gesund. Dieser stellt ja das Fundament höchster Qualität im Wein dar.
Aus den physiologisch reifen Trauben werden Weine mit Herkunftscharakter vinifiziert. hre extreme Mengenbeschränkung ist allerdings schmeckbar: Dies bedeutet im Hause Braunstein: klare, mineralische Frucht, voller, eleganter Körper mit finessereichem Säurespiel und langem Abgang

www.braunstein.at 

Weingut Heidi Schröck, Rust *** Falstaff TOP-Weingüter

Dass Heidi Schröck nicht nur eine leidenschaftliche Weinbäuerin in Rust, sondern auch eine weltgewandte und gebildete Frau ist, zeigt sie mit jedem ihrer unprätentiösen Auftritte. Nicht zuletzt dank vieler Auslandsaufenthalte (z.B. in Südafrika und Rheinhessen) hat sie sich großes Know-How angeeignet und sich einen festen Platz in der Männerdomäne gesichert. Mit ihren sortentypischen, ungewöhnlichen Weißweinen, ihren zugänglichen Rotweinen und ihren perfekten Süßweinen voller Fülle und Eleganz behauptet sich die sympathische Winzerin Jahr für Jahr in er Weltklasse und leistet ein großen Beitrag für Weine aus dem Burgenland. Österreichs Winzer des Jahres 2003!

www.heidi-schroeck.com 

Weingut Ernst Triebaumer, Rust **** Falstaff TOP-Weingüter

Es soll eine Handvoll privater Weinsammler geben, die noch Blaufränkisch Ried Mariental 1986 im Keller liegen haben, den ?ersten wirklich großen Rotwein?, der in Österreich gemacht wurde. Ernst Triebaumer hat in den letzten Jahren entgegen allen Befürchtungen alles andere als stagniert. Mit seinen 97er und 2000er Roten hat er wieder Außergewöhnliches in die Flasche gebracht. Auch wenn Triebaumers Weine wirklich groß sind, erweisen sie sich in der Jugend kaum gefällig, Denn einschmeichelnde Opulenz ohne wirklichen Tiefgang - das ist nicht die Sache von E.T. Dank geeigneter kristalliner Böden mit Lehmeinschichtungen werden auch rassige und stoffige Weißweine sowie herausragenden Edelsüße, insbesondere Essenzen und Ausbrüche gekeltert.

www.triebaumer.com 

Weingut Sommer, Donnerskirchen ** Falstaff TOP-Weingüter

Ein Gewölbestein mit der Jahreszahl 1698 belegt das fast schon biblische Alter dieses traditionsreichen Donnerskirchner Weinguts, in dem Leopold Sommer V. in weinidyllischer Atmosphäre, den Donnerskirchner Urgesteinsverwitterungs- böden und Braunerden ihr bestes abverlangt. Dazu zählen feine Grüne Veltliner!!, aber auch Sauvignon blanc, Gewürztraminer und Welschriesling. Und die Rotweine gibt es mittlerweile auch in ausreichender Menge, sprich auch als Ausländer hat man mal die Chance, ein Fläschchen zu ergattern

www.weingut-sommer.at 

Weingut Schönberger, Mörbisch

Vom Burgenland an die Weltspitze. Günther Schönberger mag manchem Musikhörer noch als Musiker der Gruppe EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) bekannt sein. Als mittlerweile erfahrener Winzer beweist er eine ausgesprochen sichere Hand. Seine Weine sind konzentriert und kraftvoll, mit stilistischen Anleihen bei französischen Herkünften. Unter den Ökowinzern unseres Erachtens derjenige, der das enorme Potential dieser spannenden Region konstant am treffsichersten in hochwertige Weine umsetzt.

www.weingut-schoenberger.com 

Neusiedlersee (Seewinkel)

Alles ist möglich im Seewinkel, wie das Weinbaugebiet Neusiedlersee auch genannt wird. Auf 9.100 Hektar Rebfläche reift an den Ufern des flachen Steppensees eine Sortenvielfalt für Weiß, Rot und Süß heran. Von trockenen, frischen Weinen über Gehaltvolles und Aromatisches bis zu den weltberühmten Süßweinen, wobei in den letzten Jahren die Vielfalt des Zweigelt immer mehr in den Vordergrund tritt. Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedlersee als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen die hier regelmäßig auftretende Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen. Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die sehr differenzierte Bodenstruktur – von Löss und Schwarzerde bis zu Schotter und Sand – lässt eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen

Winzer

Zantho GmbH, Andau ** Falstaff TOP-Weingüter

Dem Klosterneuburg-Absolventen  Wolfgang Peck ist es als langjährigem Geschäftsführer und Önologen der Genossenschaft in Andau gelungen, die Interessen ihrer Mitglieder zusammenzuführen und einen der modernsten und effizientesten Kellereibetriebe Österreichs aufzubauen. Dadurch war die Voraussetzung für das Projekt Zantho geschaffen. Wolfgang Peck bringt es auf den Punkt: \'\'Um Visionen zu verwirklichen, benötigt man gute Freunde, hohes Vertrauen und Ausdauer.\'\' Also schloss er sich mit Spitzenwinzer Josef Umathum zusammen, um Zantho ins Leben zu rufen.
Josef Umathum sieht seine Aufgabe als Spitzenwinzer auch darin, Impulse für die Region zu setzen und Wissen zu vermitteln. Nachdem bereits ähnliche Projekte im Ausland an ihn herangetragen wurden, hat er sich aber für das \'\'Naheliegende\'\' entschieden. Josef Umathum schätzt die Zusammenarbeit mit den Andauer Weinbauern, die er als begeisterungsfähige Menschen kennen gelernt hat. Er wird das Projekt schwerpunktmäßig in den Bereichen Önologie, Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung betreuen

www.zantho.at 

Weingut Velich, Apetlon **** Falstaff TOP-Weingüter

Weingut Velich, Apetlon **** Falstaff TOP-Weingüter

Die Adresse Seeuferstraße wird allenfalls durch ein paar versprengte Schilfbewohner gerechtfertigt. Von Seeblick weit und breit keine Spur, schon gar nicht von Puszta-Romantik mit Ziehbrunnen. Wer hier im tiefsten Seewinkel das Anwesen eines österreichischen Topwinzers sucht, findet ein Einfamilienhaus am Rande der Ortschaft Apetlon. Roland und Heinz Velich machen Wein von einem anderen Stern, so exquisit, kraftvoll und filigran, dass sie viele große weiße Burgunder in den Schatten stellen und auf vielen internationalen Weinfesten gern gesehen Gäste sind. Schließlich kredenzen sie nicht nur erlesenen Weiß- und Süßwein (dem bald drei Rote folgen werden), sondern sie zählen auch zu den nettesten und umgänglichsten Gestalten in der an Eigenbrötlern wahrlich nicht armen Weinszene. Kaum ein Sommelier von Rang, der nicht sofort eine Flasche von Velich kredenzen würde, wenn er nach Österreichs erlesenstem Chardonnay gefragt wird ? vorausgesetzt, er hat etwas davon im Keller. Und die Süßen stehen dem in nichts nach. Velichs wollen Essensbegleiter herstellen, wie sie bescheiden preisgeben. Dass sie weit über?s Ziel hinausschießen, wollen wir ihnen wahrlich nicht verübeln. Und dass wir zum erlesenen Kreis ihrer Händler zählen, erst recht nicht.

www.velich.at 

Weingut Christian Tschida (Illmitz)

Christian Tschida ist das ?Enfant terrible? der burgenländer Winzerszene. Passioniert, originell, gegen starre Dogmen und naturverbunden. Seine Philosophie? Dem Weingarten durch ein ausgeklügeltes Bewirtschaftungssystem Trauben mit Charakter und Finesse abringen und im Keller minimale Intervention beim Gärungsprozess. Die Dinge laufen lassen. Daran angelehnt auch der Name seines Weines ?Laissez faire?. So entstehen Tropfen mit Struktur und Tiefgang, die gleichsam kraftvoll und subtil sind. Diese Weine machen Freude, weil man das Handwerk, die Vitalität der Reben und das Naturprodukt schmeckt.

www.tschidaillmitz.at 

Weingut Umathum, Frauenkirchen **** Falstaff TOP-Weingüter

Innovation und Pioniergeist in Verbindung mit der Pflege traditioneller österreichischer Rebsorten ist die Philosophie des Hauses Umathum. Josef Umathum selektiert seine Reben Zweigelt, St. Laurent und Blaufränkisch aus alten Weingärten durch langjährige Beobachtung der Natur. Als erstes Rotweingut der Welt setzt Umathum den Glasverschluss auf breiter Basis ein.
Bewusst geht Umathum das hohe Risiko einer späten Lese und eines geringen Ertrages ein, um das natürliche Aromapotenzial der Trauben auszureizen. Ausschließlich handverlesene Trauben werden geerntet. Der Ausbau erfolgt in traditionellen, großen Holzfässern aus österreichischer Eiche und unterstreicht damit die klare Fruchtaromatik der Weine. Die hochwertigen Lagenweine reifen in kleinen Eichenfässern und gelangen erst nach über drei Jahre Lagerung am Weingut zum Verkauf.
Das Weingut hat ein breites Spektrum an Böden: Neben kargen, eisenhältigen Kieselsteinböden auf den wertvollen Frauenkirchner Lagen Ried Hallebühl, Vom Stein und Haideboden, findet man auf den Joiser Lagen Hackelsberg und Jungen Berg Urgestein und Sandstein. Seit 2005 bewirtschaftet Josef Umathum ausschließlich bio-dynamisch und ist seit 2007 Mitglied im Demeter-Verband

www.umathum.at 

Kracher Weinlaubenhof, Illmitz ***** Falstaff TOP-Weingüter

Der Weinlaubenhof ist vor allem durch den großen Innovationsgeist von Alois Kracher jun. zu einem der wichtigsten Süßweingüter der Welt geworden. Nach dem viel zu frühen Tod von Luis im Jahr 2007 führen nun seine Frau Michaela und Sohn Gerhard Kracher das Weingut. Da beide auch vorher schon maßgeblich im Betrieb tätig waren, kann man davon ausgehen, dass Kracher das bleibt, was es war: Weltklasse. Kaum ein anderes Weingut hat sich so konsequent und variantenreich der Kelterung von edelsüßen Prädikatsweinen verschrieben. In den vergangenen Jahren gelang die Profilierung des 20 ha großen Betriebes, der zu den meistprämierten Österreichs gehört, Und die ersten Innvoationen wie der erste Lagensüßwein sind auch schon wieder auf den Weg gebracht.

Nummerierte Süßweine auf Anfrage

www.kracher.at

Weingut Kroiss, Illmitz

Am östlichen Ufer des Neusiedlersees liegt die Weinbaugemeinde Illmitz. Dort bewirtschaftet das Weingut  rund 23 ha Rebfläche in der bereits 4. Generation. Die Weingartefläche ist mit ca. 40% Weißwein- und mit ca. 60% Rotweinstöcken bepflanzt. Durch schonenste Verarbeitung und Selektion bester Trauben versuchen man fruchtige Weißweine, gehaltvolle Rotweine und charaktervolle Süßweine auf höchstem Niveau zu produzieren.

www.kroiss-weingut.at 

Weingut Anita & Hans Nittnaus, Gols

Sie wollen nicht mehr und nicht weniger, als Weine erzeugen, die nur aus Erde, Sonne, Luft und Wasser bestehen. Daher arbeiten sie Jahrgang für Jahrgang mehr mit der Natur und weniger mit Technik oder anderen Hilfsmitteln. Die Weine sind daher frei von Kunstdünger und synthetischen Spritzmitteln, frei von Reinzuchthefen, künstlichen Schönungs- und Aufbesserungsmitteln, Holzchips, Tanninzusätzen und allem anderen, was nicht die Natur selbst beisteuert. Mittelfristig streben die Nittnaus eine Zertifizierung nach biodynamischen Maßstäben an, um sich hier auch nach aussen hin sichtbar und transparent strenge Regeln aufzuerlegen, die nach innen bereits selbstverständlich eingehalten werden. RESPECT heißt der biodynamischer Verein, mit dem diese Vision verwirklicht  werden soll.

www.nittnaus.at 

Mittelburgenland

Überquert man den Sieggraben südlich des Neusiedler Sees und fährt in Richtung der ungarischen Grenze, landet man im Zentrum der österreichischen Rotweinkultur. Der erste Eindruck der Weinlandschaft mit den dicht bewaldeten Hängen lässt kaum glauben, dass auch hier der Einfluss des Neusiedlersees maßgeblich ist. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre wurden in dieser Region erstmals Rotweine mit Identität gekeltert, und der Auslöser des großen Aufschwungs ist bis heute die Sorte Blaufränkisch, über deren Herkunft nicht allzu viel bekannt ist. Umso mehr haben sich die Weine einen Platz im internationalen Spitzenfeld verschafft. Die topografischen und klimatischen Voraussetzungen sind günstig: Die Weingärten werden von der Buckligen Welt im Westen, dem Ödenburger Gebirge im Norden und dem Günser Gebirge im Süden geschützt. Aus der pannonischen Tiefebene im Osten kann der warme, trockene Wind ungehindert einströmen. Die Böden sind ziemlich einheitlich, meist schwere, tiefgründige Lehmböden mit großer Wasserspeicherfähigkeit, was sich vor allem in trockenen Jahren positiv auswirkt. So können Blaufränkisch, aber auch Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot Kraft und Struktur gewinnen. Der typisch österreichische Rotweinstil wurde sicher im Blaufränkischland vor allem von Winzern wie Gesellmann kreiert. Dieser Stil findet heute weltweit hohe Anerkennung und beweist dies durch viele internationale Auszeichnungen.

Winzer

Weingut Gesellmann, Deutschkreutz ***** Falstaff TOP-Weingüter

Mit seinen 28 Hektar Weingärten auf lehmig-schottrigen Hügeln rund um Deutschkreutz ist das Weingut Gesellmann klein genug, um Kontrolle über jede einzelne Traube haben zu können. Und groß genug, um nicht jede davon verwenden zu müssen. Dieser Luxus der ?Selektion? stellt die Basis der besten Weine dar. In einigen der Weingärten findet diese Selektion ganz von alleine statt, denn die Rebstöcke sind dort mehr als 80 Jahre alt und produzieren nur noch minimale Erträge.  90% der Weinberge sind blauen Trauben vorbehalten.

In alten Urkunden wird das Gut 1767 zum ersten Mal erwähnt, doch seine Blütezeit begann, als Engelbert Gesellmann Mitte der 80er Jahre internationale Sorten pflanzte und mit dem Ausbau in Barriques experimentierte. Mit ?Opus Eximium? (1988) und ?Bela Rex? (1992) stellte Gesellmann das Potenzial seiner Rotweine mit internationaler Stilistik unter Beweis ? und sorgte für Furore.  
Je häufiger Engelbert Gesellmann und sein Sohn Albert in den Weinbauregionen der Welt unterwegs waren, umso mehr haben sie die Individualität ihres eigenen Gebietes schätzen gelernt.. Mit der wuchtigen Cuvée ?G?, die zu 90% aus Blaufränkisch besteht, haben die Gesellmänner ihrer Lieblingssorte ein langlebiges Denkmal gesetzt.

www.gesellmann.at

Weingut Weninger (Horitschon)

Horitschon ist von Weinreben umgeben, ja, ein guter Teil des Ortes scheint sogar daraus zu bestehen. Das Weingut Weninger liegt mitten im Ort und auch hier sind die Reben überall. Im Keller, in den Händen und vor allem auch im Kopf. Seit Generationen wird hier Wein gemacht, früher wurde im losen Gebinde verkauft (Tankzug) und seit 1982 wird alles in der kleinen Flasche verkauft. Doch unabhängig von der Größe des Gebindes, verdient der Wein die größte Sorgfalt. Nach diesem Leitsatz produziert Franz Weninger seit damals, seit 2006 sogar nach biodynamischen Gütekriterien.

28 Hektar rund um Horitschon, Mittelburgenland. Die Böden sind überwiegend tiefgründige, mittelschwere bis schwere Lehmböden mit hohem Ton-, und Eisengehalt. Seit 35 Jahren beschäftigen sich die Weningers mit Blaufränkisch, es werden sechs Blaufränkischlagen in drei Gebieten ausgebaut. Vom Lehm über Schiefer, Glimmer und Kalk. Sehr früh wurde begriffen, dass der Charakter einer Lage nur auf einem gesunden lebendigen Boden spürbar wird. Die ältesten Stöcke sind 80 Jahre alt.

www.weninger.com

Südburgenland

Das Südburgenland grenzt im Süden bereits an die Steiermark und ist mit rund 500 Hektar Anbaufläche die kleinste Weinregion Österreichs. Außerhalb Österreichs ist das Südburgenland eigentlich nur durch den Uhudler bekannt (einen merkwürdigen Wein aus Direktträgerreben, der stark nach Erdbeersirup schmeckt) – und durch den Eisenberg, eine der profiliertesten Rotweinlagen Österreichs. Nach Norden geschützt, aus Ungarn mit warmem Klima gespeist, gibt er den Tropfen um das Weinzentrum Deutsch Schützen mit seinem lehmigen und mineralstoffreichen Boden einen würzig-mineralischen Ton, der besonders im Blaufränkisch schön zur Geltung kommt.

Winzer

Weingut Krutzler, Deusch-Schützen **** Falstaff TOP-Weingüter

Das Weingut wird in 5. Generation als Familienbetrieb geführt, arbeitet seit Jahrzehnten fast ausschließlich mit Rotwein und da vor allem mit der Rebsorte Blaufränkisch. Bereits 1996 hat man die ersten Qualitätsweine gefüllt und bis heute sieht man sich nur dem Besten verpflichtet. So arbeitet der Familienbetrieb auf ca. 10 ha Rebflächen rund um Deutsch Schützen und den Eisenberg.
Der Blaufränkisch steht im Mittelpunkt. Ein überschaubares Angebot an besten Lagenweinen wird zu fruchtigen, ausbalancierten Rotweinen gekeltert. Nicht Modeweine ohne Ecken und Kanten, sondern die Stilistik der Sorte, die klimatischen Besonderheiten und das prägende Terroir stehen in der Krutzler?schen Weinmacherphilosophie an erster Stelle.

Die Rebflächen befinden sich alle in einer nach Süd-Südosten ausgerichteten Kessellage, die oberhalb von Eichen- und Kieferwald umrandet ist. In diesem Kleinklima und in den windgeschützten, pannonisch beeinflussten Lagen finden sich eisenhaltige Lehm- und mineralische Schieferböden.Der jeweils beste Blaufränkisch des Jahrgangs wird zusammen mit einem kleinen Anteil Cabernet Sauvignon in Barriques ausgebaut und unter dem Namen ?Perwolff? abgefüllt. Die Basis aber ist der sortenreine Blaufränkisch, vor allem aus der mit alten Reben bestockten Riede ?Weinberg? und den besonderen Lagen am nahen ?Eisenberg?. Das Terroir, niedrige Erträge und eine lange Vegetationsperiode bringen Weine mit Eigenständigkeit und Charakter.

www.krutzler.com

Weingut Thomas Straka, Rechnitz

Geprägt von der einzigartigen Lage der Weinberge an den südlichen Hängen des Günser Gebirges, das einerseits das mittlere vom südlichen Burgenland trennt und andererseits den Übergang von der ungarischen Tiefebene zum Alpenostrand bildet. das Gebirge, geologisch auch Rechnitzer Fenster, baut sich aus metamorphen, kristallinen Schiefern und magmatischen Gesteinen auf, die es so nur an drei anderen Plätzen der Welt gibt ? es ist geprägt vom Urgstein der Alpen, dem Penninikum, und nicht überlagert von jüngergen Gesteinen die den Weinen einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

www.weinbau-straka.at 

Traisental

Das Traisental ist mit rund 700 Hektar Gesamtanbaufläche sehr klein und Österreichs jüngstes Weinbaugebiet: Erst seit 1995 werden die hier gekelterten Weine unter dieser Bezeichnung abgefüllt. Zwei Gründe, warum die Region außerhalb Österreichs kaum ins Glas kommt. Gleichzeitig ist das Traisental aber auch Österreichs ältestes Anbaugebiet, denn vor etwa 4000 Jahren wurde hier schon Rebsaft gekeltert, wie archäologische Funde beweisen. Tatsächlich eignen sich sowohl das milde, ausgeglichene Klima des Traisentals, als auch dessen schwere Böden, in die im Laufe der Jahrhunderte unzählige, teilweise winzige Terrassen gegraben wurden, perfekt für den Weinbau. Die dominierende Sorte ist auch hier der Grüne Veltliner. Im Traisental gerät er zumeist ausdrucksstark und nicht selten auch beeindruckend mineralisch.

Winzer

Ludwig Neumayer, Inzersdorf **** Falstaff TOP-Weingüter

Ludwig Neumayer war der Vorreiter für Qualitätsweine in dieser jungen Region, und so war es längst überfällig, dass er 1996 Österreichs Winzer des Jahres und 2001 bei den ?Österreichischen Traditionsweingütern? aufgenommen wurde und sich heute zur Weinelite Österreichs zählen kann. Neumayer arbeitet in Herzogenburg ? an einem Ort, wo seit 1975 die örtliche Weinhauerei nahezu zum Erliegen kam, weil es als unmöglich galt, auf den kargen Steinböden Weinbau zu betreiben. Der ?Wein vom Stein?, so nennt Neumayer dann auch seine besten Kreszenzen, die sich alle durch eine geschliffene Eleganz und Feingliedrigkeit auszeichnen. Kraftvoll, puristisch, typisch, elegant und langlebig ? das sind nur einige Attribute für die die Weine von Ludwig Neumayer!

www.weinvomstein.at 

Weinviertel

Das nördlichste Anbaugebiet Österreichs ist gleichzeitig mit Abstand das größte. Fast 50% der Weingärten nimmt der Grüne Veltliner ein, und aus diesem Bereich beziehen viele österreichische Sektproduzenten ihren Grundwein. Bei jeder Menge Masse ragen etwa ein Dutzend guter bis sehr guter Produzenten aus diesem Meer an Winzern und Selbstvermarktern hervor. Diese stellen mittels modernster Technologie heute vorwiegend fruchtige, betont pfeffrige Grüne Veltliner her, resche Rieslinge mit knackiger Säure und muskulöse Weißburgunder. Rund um Poysdorf findet man die schönsten Kellergassen des Landes, was auf den Wein zwar wenig Einfluss hat, für seinen Genuss aber eine ideale Kulisse darstellt.
 

Winzer

Weingut Gmeinböck, Poysdorf

Erwin und Birgit Gmeinböck bearbeiten ca. 16 Hektar Rebfläche - naturnah und bodenschonend, wie sie immer gerne betonen. Der breiten Palette haben wir Weine entnommen, die wir im Preis-Leistungsverhältnis für besonders gelungen halten. Dass Gmeinböck zu den DAC-Winzern zählt, sei nur ein Hinweis auf die Qualität der Weine.

www.gmeinboeck.at

Kremstal

Die Krems als Namenspatron des Anbaugebietes ist ein nördlicher Zufluss der Donau, wobei sich das Gebiet auch südlich der Donau rund um das berühmte Stift Gottweig erstreckt. Am Zusammenfluss liegt die Stadt Krems, die als eine der Weinkulturhauptstädte Österreichs gilt. Ähnlich wie in den benachbarten Weinbaugebieten Wachau und Kamptal kommt auch im Kremstal das klimatische Spannungsfeld stark zur Geltung: Kühle, feuchte Einflüsse aus dem nahen Waldviertel treffen auf warme, trockene aus der pannonischen Tiefebene im Osten. Das tief eingeschnittene Donautal ist dabei durch die temperaturregelnde Wirkung der großen Wasserfläche besonders begünstigt. Saftige, finessenreiche Weißweine, vor allem Grüner Veltliner und Riesling prägen auch hier das Gebiet, das mit 2250 Hektar zwar zu den kleineren, durchaus aber feineren Anbaugebieten Österreichs zählt.

Winzer

Weingut Thiery-Weber, Rohrendorf

Innerhalb des Thiery-Weber Familienkonglomerats herrscht ein starker Zusammenhalt und jeder kann sich auf den Anderen verlassen. Erich und Maria Weber haben das Weingut 1986 von Maria?s Vater Karl Thiery mit damals 5 ha übernommen und es zu dem gemacht was es heute ist. Einer der Leitbetriebe der Region. Seit 2005 ist nun auch Artur, der Neffe von Maria und Erich, im Betrieb, nachdem er einige Jahre im In- und Ausland Erfahrungen gesammelt hat. Die Familie ist so tief im Heimatort Rohrendorf verwurzelt wie die Rebstöcke im mächtigen Löss des Saubühels. Auf einer Fläche von 17 ha werden im Herzen des Kremstales heimische Sorten kultiviert.

www.thiery-weber.at 

Geyerhof - Ilse Mayer

Der Geyerhof liegt an den Südhängen des Donautals östlich von Krems und gehört zum niederösterreichischen Weinbaugebiet Kremstal. Josef und Ilse Maier bewirtschaften hier 15 ha Weingärten in den besten Lagen der Region, die von der Nähe zur Donau geprägt sind. Markante Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für ausgeprägte Aromenbildung und bilden die Grundlage für höchste Weinqualitäten. Ihren besonderen Charakter und ihre Persönlichkeit aber erhalten die Weine durch die Weinleidenschaft und Liebe zur Natur sowie die Tradition und Lebensfreude, die das Leben und Handeln von Josef und Ilse Maier bestimmen.

www.geyerhof.at 

Wien

Weinbau in der Großstadt? Oft handelt es sich dabei um Schauweingärten als Tourismusattraktion. Anders in Wien, hier sind 700 Hektar Rebfläche ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, dienen der Erhaltung des Grüngürtels und sind die Basis für hohe Weinqualität. Die Vielfalt reicht vom typischen Gemischten Satz über elegante Rieslinge und kraftvolle Weißburgunder bis zu hochwertigen Rotweinen. Im 17., 18. und vor allem 19. Gemeindebezirk mit den Ortsteilen Heiligenstadt, Nussdorf, Grinzing, Sievering und Neustift am Walde sind Riesling, Chardonnay und Weißburgunder auf den meist sehr kalkreichen Böden bevorzugt. Im Süden Wiens mit Mauer, Rodaun und Oberlaa sind Schwarzerdeböden zu finden, gut für kraftvolle Weißweine und opulente Rotwein-Cuvées. Kaum ein Winzer verzichtet aber auf den traditionellen Gemischten Satz, bei dem im Weingarten verschiedene Rebsorten gemeinsam ausgepflanzt sind, die auch gemeinsam geerntet und zu Wein verarbeitet werden. Früher als Risikominderung bei ungleichmäßigen Erntebedingungen vorgesehen, erfreut sich dieser Weintyp heute wieder großer Beliebtheit. Ebenso wiederentdeckt wurde die Toplage Nussberg, die junge, ideenreiche Winzer aus allen Teilen der Weinstadt – auch Quereinsteiger – beinahe magisch anzieht.
 

Winzer

Weingut Rotes Haus ** Falstaff TOP-Weingüter

Bedächtig blickt das Rote Haus auf die Stadt Wien: Dieses idyllische Domizil gibt dem Weingut seinen Namen und ziert die bezaubernde Reblandschaft auf dem einzigartigen Nussberg.  Seit 2001 pflegt das Team vom ''Roten Haus'' die Weingärten in der berühmtesten Wiener Weinlage. Was diesen Weingarten zu einem Juwel macht, ist neben der einzigartigen Lage die klimatischen wie geographischen Bedingungen. Der Boden, die absolute Südlage zur Donau, das vom Wienerwald geprägte Mikroklima - kühle Nächte und wärmende Luft aus dem pannonischen Raum - verleihen dem Wein vom Nußberg die Würze, die Exotik und die mineralischen Terroirnoten. Im Herzen dieses einzigartigen Weingartens, wächst der allseits beliebte Wiener Gemischte Satz vom Roten Haus.

www.weingut.rotes-haus.at

 

Weingut Mayer am Pfarrplatz ** Falstaff TOP-Weingüter

Das traditionsreiche Weingut Mayer am Pfarrplatz, der Inbegriff Wiener Heurigenkultur keltert seit 1683 in Nussdorf ? Heiligenstadt besten Wiener Wein. Auf den besten Rieden Wiens, dem kalkhältigen Nussberg und der einzigartigen Riede Alsegg werden die Sorten Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc  und Blauer Burgunder angebaut und daraus hochwertiger Wiener Qualitätswein gekeltert. Bekannt und berühmt ist das Weingut für seinen Klassiker, den ?Gemischten Satz vom Nussberg?. Mayer am Pfarrplatz erzielt durch selektive Lese den eleganten Sortencharakter und eine trinkfreudige Struktur der Weine.
Durch die Vielfalt der Rieden, einem stark variierenden Kalkgehalt, alte Reben  (Durchschnittsalter der Reben im Ertrag ? 30 Jahre) versucht Mayer am Pfarrplatz neben Gemischter Satz vor allem Riesling und Grüner Veltliner Spezialitäten zu keltern.

Das Weingut keltert rund 90 % Weißwein und 10 % Rotwein. Sofern es der Jahrgang erlaubt, produziert das Haus auch Prädikatsweine.

Unzählige Auszeichnungen und Prämierungen bei nationalen und internationalen Weinwettbewerben unterstreichen die hohe Qualität der Weine aus dem Haus Mayer am Pfarrplatz.

www.pfarrplatz.at/mayer_am_pfarrplatz

Oberösterreich

Das Kirchdorfergut der Familie Reisetbauer befindet sich im oberösterreichischen Hausruckviertel, das wegen seiner günstigen Böden und dem Klima mit starken Temperaturschwankungen zu den vorzüglichsten Regionen für den Obstbau zählt. Auf 18 ha in unmittelbarer Umgebung des mächtigen Vierkanthofs werden Früchte für die Schnapsbrennerei kultiviert – von Williamsbirnen über Marillen bis zum Mostobst und den Vogelbeeren.
 

Wachau

Weltkulturerbe und Wohlfühllandschaft – das ist die Wachau, das enge Donautal zwischen Melk und Krems. Auf 1.350 Hektar, teils auf steilen Terrassen, stehen hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling. Die besten Lagen erbringen einige der größten Weißweine der Welt mit jahrzehntelangem Entwicklungspotenzial. Durch den Gebietsschutzverband „Vinea Wachau“ werden die trockenen Weißweine der Wachau seit Mitte der achtziger Jahre nach dem natürlichen Alkoholgehalt in drei Kategorien eingeteilt: Duftige Leichtweine bis 11,5% heißen „Steinfeder“ (nach dem Federgras „stipa pennata“), die klassische Kategorie (11,5 bis 12,5% Alkohol) firmiert unter „Federspiel“, während kraftvolle Reserveweine als „Smaragd“ bezeichnet werden.
 

Winzer

Weingut Pichler-Krutzler (Dürnstein)

Im Jahr 2006 gründeten die Winzertochter Elisabeth Pichler und der Burgenländer Erich Krutzler ? beide aus renommierten Weingütern stammend ? ihr eigenes Weingut. Ihr gemeinsames Ziel? Einen trinkfreudigen und authentischen Wachauer abzufüllen. Grundlage dafür sind hervorragende Lagen, die nachhaltig und mit Respekt vor der Natur bewirtschaftet werden. Weine, die ihrer besonderen Herkunft in jeder Hinsicht gerecht werden und Seele und Charakter besitzen.

www.pichler-krutzler.at 

Nikolaihof, Mautern

Nikolaihof Wachau ist das älteste Weingut Österreichs, dessen Geschichte fast 2000 Jahre bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Hofverband des Nikolaihofes befinden sich Überreste der frühchristlichen Agapitus Basilika, in der unter Bischof Pilgrim von Passau 985 n.Chr. eine Synode statt fand. Der frühere Freihof wurde 1075 als zentraler Sitz der Gutsverwaltung des Passauer Stiftes St. Nikola erstmals urkundlich genannt, die heutige Kapelle ist von den Augustiner Chorherrn dieses Stiftes errichtet worden.
Familie Saahs wirtschaftet nach den Regeln des Demeter-Bunds, einer der strengsten Richtungen des biologischen Landbaus. Diese gehen auf den Antroposophen Rudolf Steiner, u. a. Begründer der Walddorf-Schulen, zurück. Das Prinzip lässt sich grob vereinfacht so beschreiben: möglichst viel Kraft und Energie in den Wein legen, indem der Natur so wenig wie möglich ins Handwerk gepfuscht wird. Christine Saahs vergleicht es mit dem Kochen: \''Wir tun nicht mehr als umrühren, damit im Topf nichts anbrennt.\'' Sogar das physikalische Verfahren der Umkehr-Osmose, mit der Wein normalerweise konzentriert wird, lehnen die Saahs ab. Man will dem kostbaren Rebensaft keinen Druck zumuten.
Pestizide, die aus jedem konventionell geführten Weingarten nicht wegzudenken sind, kommen ebenfalls nicht in den Weingarten. Wie die Reben, die als hochgezüchtete Kulturpflanzen schädlichen Pilzen kaum Widerstand leisten können, sonst geschützt werden? Indem Nikolaus Saahs permanent beobachtet. In der kritischen Zeit verlässt er den Weingarten nicht einmal für wenige Tage, um etwa im Ausland Weine zu präsentieren. Die schwächsten Reben sind sein Früherkennungssystem. Breiten sich auf ihnen Pilze aus, greift der Winzer ein und spritzt Brennesseljauche, Baldriantropfen, Baldriantee und eigens angesetzte Präparate, die in hoher Verdünnung wie homöopathische Medikamente angewendet werden. In Nikolaihof Weingärten werden keine Herbizide, keine Pestizide, keine Künstdünger und keine synthetischen Spritzmittel verwendet.

www.nikolaihof.at 

Winzerhof Sigl, Rossatz

Mitten in den Weinbergen von Rossatz liegt das Weingut Sigl, der Ausblick auf das wunderschöne Donautal erstreckt sich von Dürnstein bis Krems. Kreativität und viel Gefühl, gepaart mit einer fundierten Ausbildung und moderner Weintechnologie bilden die perfekte Grundlage für die hochwertigen Weine, die unter anderem aus den Rieden Steiger, Frauenweingarten und Kirnberg kommen. Auf 6,5 ha zählt neben den Sortenklassikern Grüner Veltliner und Riesling auch Zweigelt zu den Leitsorten des Betriebes Die besonderen Klimaverhältnisse in der Wachau, die vorausschauende qualitätsorientierte Arbeit im Weingarten, der richtige physiologische Reifezeitpunkt, die schonende Verarbeitung bilden die Basis für den unverwechselbaren Charakter des Weines.

www.winzerhof-sigl.at 

Rebfläche: 52.000 ha (davon 2/3 Weißwein)

Jahresproduktion: 2,6 Mio. hl (das entspricht 350 Mio. Flaschen)

Anbaugebiete: 16

Wichtigste Rebsorten:
Grüner Veltliner, Rheinriesling, Welschriesling (weiß), Zweigelt, Blaufränkisch (rot)