Region: Neusiedlersee-Hügelland (Österreich)
Beschreibung: Das östlichste Weinbaugebiet Österreichs, am klimatischen und landschaftlichen Übergang zur Pannonischen Tiefebene (Puszta), lebt von seinen heißen, trockenen Sommern. Das Gebiet liegt zwischen den nach Süden geneigten Hängen des Leitha-Gebirges, dem Ruster Hügelland und den flachen Weingärten bis an den Schilfgürtel um den See. Der flache Neusiedlersee (Mitteleuropas größter Steppensee mit einer maximalen Tiefe von 150 cm) schafft als Wärmespeicher ein besonderes Mikroklima, das im Herbst die Ausbildung von edelsüßen Weinen stark begünstigt. Schwarzerde, Sand und Lehm, dazwischen auch karger, schottriger Boden, wo der Rebstock um seine Nährstoffe und Feuchtigkeit kämpfen muss. Zusätzlich zu dieser natürlichen Mengenreduzierung dünnen die Winzer kräftig aus, denn die Weine aus dieser Gegend sollen kraftvoll und fruchtbetont ausfallen. Dies kommt dem Charakter von Burgundertrauben sehr entgegen. Generell kann man feststellen: Vor allem die konsequente Arbeit im Weingarten und dazu der hohe technische Standard bei der Vinifizierung beweisen Jahr für Jahr, dass sonnenverwöhnte Weine aus dem Burgenland Finesse und Kraft aus der Flasche ins Glas bringen.

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